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                                    Anwendungsfall definiert.%u201c Erg%u00e4nzend dazu zeigte Julian Kittler (Goldbeck S%u00fcd GmbH), wie sich technische, gestalterische und wirtschaftliche Anforderungen mit wirksamen Vogelschutzma%u00dfnahmen vereinen lassen %u2013 von bedruckten Gl%u00e4sern %u00fcber vorgelagerte Fassadenelemente bis zu transluzenten Baustoffen. Sein Credo: Nur durch fr%u00fchzeitige Integration in die Planung und klare Leistungsbeschreibungen lassen sich wirksame L%u00f6sungen erzielen. Abschlie%u00dfend beleuchtete auch Stefan H%u00fctten (Delheid Soiron Hammer) das Thema Vogelschutz %u2013 diesmal aus der juristischen Perspektive. Dabei betonte der Rechtsanwalt die wachsende Bedeutung naturschutzrechtlicher Anforderungen und riet Planern sowie Ausf%u00fchrenden zur rechtssicheren Kommunikation mittels Bedenkenanzeige %u2013 insbesondere bei unklaren Vorgaben hinsichtlich des geforderten Vogelschutzes.Mehr Energieeffizienz und Gr%u00fcn an der FassadeThorsten K%u00fchn vom Helmholtz-Zentrum Berlin zeigte auf, wie sich Solarenergie effizient in Fassaden integrieren l%u00e4sst. Anhand konkreter Projektbeispiele stellte er verschiedene BIPV-L%u00f6sungen vor %u2013 von Glas-Glas-Modulen %u00fcber Solarfolien bis hin zu semitransparenten Elementen. Neben technischen Aspekten wie Ausrichtung, Transparenzgrad und Modulaufbau ging er auch auf baurechtliche Vorgaben, Brandschutz und Wirtschaftlichkeit ein. Einen %u201egr%u00fcnen%u201c Impuls lieferte Felix Mollenhauer vom Bundesverband Geb%u00e4udeGr%u00fcn e.V., der anschaulich die verschiedenen Begr%u00fcnungssysteme %u2013 boden- und wandgebunden %u2013 erkl%u00e4rte. Anhand von Praxisbeispielen wie dem %u201eGreen City Tower%u201c in Freiburg zeigte der Referent das Zusammenspiel von Technik, Pflanzen und Pflege im urbanen Raum.Denkanst%u00f6%u00dfe im Dialog: PodiumsdiskussionIn einer von Martin Pr%u00f6sler moderierten Gespr%u00e4chsrunde diskutierten die Referenten anschlie%u00dfend gemeinsam mit dem Publikum die Anforderungen und Zielkonflikte bei der Integration von Vogelschutz, BIPV und Begr%u00fcnung. Klar wurde: Zukunftsf%u00e4hige Fassaden ben%u00f6tigen fr%u00fchzeitige interdisziplin%u00e4re Zusammenarbeit, Schnittstellenkompetenz und praxisnahen Austausch %u2013 zum Beispiel auch in Form eines von einigen Anwesenden angeregten Arbeitskreises f%u00fcr %u201eBest Practices%u201c.Globale Perspektiven und geselliger AusklangZum Abschluss des ersten Tages warf der Wirtschaftswissenschaftler und Politologe Christophe Rund 280 Entscheider der Fassadenbranche waren in Wiesbaden-Niedernhausen dabeiIn den Pausen nutzten die Teilnehmer die M%u00f6glichkeit zum Besuch der Fachausstellung und zum NetworkingAuch dieses mal wieder dabei: die Studierenden der DHBW Mosbach und der staatlichen Fachschule f%u00fcr Bau- und Glasbautechnik VilshofenAktuell 3301| 26
                                
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