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Partnerschaft mit Fabory Dresselhaus schlie%u00dft Restrukturierung erfolgreich abDie Restrukturierung der Joseph Dresselhaus GmbH & Co. KG ist erfolgreich abgeschlossen. Im Dezember 2025 haben die Gl%u00e4ubiger dem Insolvenzplan zugestimmt. Damit kann das Insolvenzverfahren voraussichtlich bis zum Fr%u00fchjahr 2026 beendet werden. Gleichzeitig entsteht eine neue paneurop%u00e4ische Partnerschaft im technischen Handel: Torqx Capital Partners, Eigent%u00fcmer des Befestigungsspezialisten Fabory, wird neuer Anteilseigner von Dresselhaus. Die strategische Verbindung der beiden Anbieter f%u00fcr Befestigungs- und Verbindungstechnik soll weiteres Wachstum erm%u00f6glichen und die Marktposition beider Unternehmen st%u00e4rken. Wie das Unternehmen %u00fcber seine PR-Agentur mitteilt, soll der Standort Herford im Sommer 2026 geschlossen werden.Bereits im Oktober 2025 hatte Torqx Capital Partners Hat das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen: CEO Markus Sch%u00f6rgeine Investorenvereinbarung unterzeichnet, vorbehaltlich der Umsetzung zentraler Restrukturierungsma%u00dfnahmen. Diese Voraussetzungen sind nun erf%u00fcllt. Metallbauer profitieren nach Unternehmensangaben k%u00fcnftig von einer breiteren europ%u00e4ischen Marktabdeckung, einem erweiterten Produktsortiment sowie hoher Service- und Lieferzuverl%u00e4ssigkeit. Ein zentrales Element der Neuausrichtung ist die Neuordnung der Logistik. Warenfl%u00fcsse werden k%u00fcnftig %u00fcber einen externen Logistikpartner nahe Bielefeld sowie %u00fcber das vollautomatisierte Fabory-Lager in Tilburg (NL) abgewickelt. Lemgo wird neuer Hauptsitz der Dresselhaus-Gruppe und Standort f%u00fcr Handel und DIY. Maisach bleibt Drehscheibe f%u00fcr S%u00fcddeutschland, %u00d6sterreich und S%u00fcdosteuropa. Begleitet wird der Prozess von den Restrukturierungsexperten Marc-Philippe Hornung (SZA) und Dr. Thomas Rieger (G%u00d6RG). CEO Markus Sch%u00f6rg sieht Dresselhaus mit Torqx Capital Partners und Fabory %u201estrategisch stark f%u00fcr die Zukunft aufgestellt%u201c. yErstes Ergebnis des Zusammenschlusses: Der Standort Herford wird geschlossenKombinierte Schleifverfahren steigern ProzesseffizienzAktuelle Technologien auf der GrindingHub im MaiDie GrindingHub 2026 zeigt vom 5. bis 8. Mai in Stuttgart den neuesten Stand der Schleiftechnik. Im Fokus stehen hybride Bearbeitungssysteme, die Schleifen, Erodieren und Lasern intelligent kombinieren und so Produktivit%u00e4t, Pr%u00e4zision und Prozessstabilit%u00e4t deutlich erh%u00f6hen. Ziel ist es, h%u00f6here Materialabtragsraten, geringere Nebenzeiten und eine vernetzte, ressourceneffiziente Fertigung zu realisieren.Werkzeugmaschinenhersteller wie Vollmer pr%u00e4sentieren hybride Maschinen, mit denen sich ultraharte Schneidstoffe wie Hartmetall, PKD oder PcBN in einer Aufspannung bearbeiten lassen. Das reduziert Haupt- und Nebenzeiten und verbessert die Bauteilqualit%u00e4t. Erg%u00e4nzt wird dies durch Automationsl%u00f6sungen f%u00fcr den 24/7-Betrieb sowie digitale Plattformen und KI-Anwendungen zur Auswertung von Maschinendaten.Auch Studer setzt auf kombinierte Verfahren: Die integrierte WireDress-Technologie erm%u00f6glicht das elektroerosive Abrichten metallgebundener Schleifscheiben direkt in der Maschine und erzielt je nach Anwendung Produktivit%u00e4tssteigerungen von bis zu 70 Prozent.In der Verzahntechnik adressiert Liebherr mit SkiveFinishing die L%u00fccke zwischen wirtschaftlichem Hartsch%u00e4len und hochpr%u00e4zisem Profilschleifen. Das Verfahren kombiniert kurze Prozesszeiten mit hoher Qualit%u00e4t und eignet sich f%u00fcr Anwendungen von E-Mobilit%u00e4t bis Schwerlastgetriebe.Die GrindingHub 2026 unterstreicht damit die Bedeutung hybrider Technologien als Schl%u00fcssel f%u00fcr Effizienz, Automation und Wettbewerbsf%u00e4higkeit in der Schleiftechnik der n%u00e4chsten Generation. ywww.grindinghub.de42 Aktuell01|26

