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                                    SCHIRMER MaschinenAutomatisierung als WachstumstreiberSCHIRMER Maschinen pr%u00e4sentiert sich wirtschaftlich robust und mit klarer Zukunftsstrategie. Gegen den allgemeinen Trend im Maschinenbau ist das Unternehmen im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Auch der Auftragseingang f%u00fcr 2026 stimmt optimistisch. F%u00fcr 2027 ist am Stammsitz in Verl die Fertigstellung eines neuen Werkes geplant, in dem alle Unternehmensbereiche, Prozesse und Materialfl%u00fcsse zusammengef%u00fchrt werden. Der Standort ist auf einen Umsatz von bis zu 150 Millionen Euro ausgelegt.Als Technologief%u00fchrer im Premiumsegment hoch automatisierter Bearbeitungszentren f%u00fcr PVC-, Aluminium- und Stahlprofile setzt SCHIRMER konsequent auf modulare Maschinenkonzepte. Aus einem Baukasten weitgehend standardisierter Prozessmodule werden Anlagen konfiguriert, die exakt auf die analysierten Produktionsanforderungen der Kunden zugeschnitten sind. %u201eUnser ganzes Denken ist darauf ausgerichtet%u201c, betont Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Ludger Martinschledde.Die Wachstumsstrategie basiert auf drei S%u00e4ulen. Erstens will SCHIRMER Marktanteile in den bestehenden M%u00e4rkten Metall- und Fassadenbau sowie Bauelemente-Industrie ausbauen. Treiber sind steigende Automatisierungsgrade im PVC-Bereich und eine wachsende Nachfrage bei Aluminium- und Stahlanwendungen. Zweitens forciert das Unternehmen die Internationalisierung %u00fcber Europa hinaus. Mit Vertriebspartnern in Asien, Indien und den USA liegt der Fokus %u2013 trotz aktueller Herausforderungen %u2013 insbesondere auf Nordamerika. Die dritte S%u00e4ule ist die Erschlie%u00dfung neuer Branchen f%u00fcr die Bearbeitung von Aluminium- und Stahlprofilen.Ein zentrales Argument f%u00fcr den Wachstumskurs ist die freie Programmierbarkeit der Maschinen dank NC-gesteuerter Servotechnologie. Sie erm%u00f6glicht hohe Bearbeitungsqualit%u00e4t durch vibrationsarmes, profilindividuell pr%u00e4zises Spannen, hohe Ausbringung durch synchronisierte Achsbewegungen und parallele Bearbeitungen sowie gro%u00dfe Flexibilit%u00e4t ohne Umr%u00fcsten. Damit bieten die Anlagen Investitionssicherheit, da sie auch Profile spannen und bearbeiten k%u00f6nnen, die sich heute noch in der Entwicklungsphase vieler Anwender befinden.Auf der Messe demonstriert SCHIRMER diese Leistungsf%u00e4higkeit anhand konkreter Anlagen. F%u00fcr Aluminium ist unter anderem ein Ringmodul sowie ein F%u00fcnf-Achs-Bearbeitungsmodul mit horizontaler und vertikaler Vier-Achs-S%u00e4ge, erg%u00e4nzt um Vakuum-Wechselgreifer und einen Drei-Seiten-Labeldrucker zu sehen. Im PVC-Bereich wird ein Bearbeitungszentrum mit servomotorischer Auflagenverstellung gezeigt, die sich stufenlos an die %u00dcberschlagsh%u00f6he anpasst. Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist das Thema Partnerschaften im Aluminium-Bereich. Enge Kooperationen mit Systemh%u00e4usern wie Sch%u00fcco, heroal sowie Reynaers und Forster unterstreichen den Qualit%u00e4tsanspruch und st%u00e4rken die Kundenbindung %u2013 teils als Lieferant individuell entwickelter Maschinen, teils als empfohlener Technologiepartner. %u2759Halle 3, Stand 217Mit klarer Zukunftsstrategie: Ludger MartinschleddeFotos: SchirmerSchirmer pflegt enge Kooperation mit vielen Systemh%u00e4usern Das Unternehmen setzt konsequent auf modulare MaschinenkonzepteForum 9901 |26
                                
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