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Fenster- und Au%u00dfent%u00fcrenmarkt legt zu Robuste Erholung mit Wachstum erwartet Der deutsche Fenster- und Au%u00dfent%u00fcrenmarkt zeigt sich zuversichtlich, wie j%u00fcngste Studien verdeutlichen. Zwar verzeichnete er 2025 einen leichten R%u00fcckgang um 0,2 Prozent auf 12,88 Millionen Fenstereinheiten. F%u00fcr 2026 wird jedoch eine sp%u00fcrbare Erholung um +3,1 Prozent auf 13,28 Millionen Einheiten prognostiziert. Der Au%u00dfent%u00fcrenmarkt, 2025 nur leicht um 0,4 Prozent auf 1,141 Millionen T%u00fcren gewachsen, wird 2026 wohl um +2,9 Prozent auf 1,174 Millionen St%u00fcck zulegen.Trotz einer zuletzt eingetr%u00fcbten Erwartungshaltung zeigt sich der Markt f%u00fcr Fenster und Au%u00dfent%u00fcren insgesamt robust. Steigende Baugenehmigungen, ein vielfach stabiles, leicht wachsendes Gesch%u00e4ft 2025 und positive Impulse aus den Marktmodellen sprechen f%u00fcr eine positive Entwicklung 2026. Entscheidend bleibt, dass die politischen und f%u00f6rderpolitischen Rahmenbedingungen verl%u00e4sslich bleiben und keine neue Verunsicherung entsteht.Im Rahmen der Fachtagung Statistik und Markt des VFF und des BF in Frankfurt wurden im April 2026 die abschlie%u00dfenden Zahlen f%u00fcr 2025 und die angepassten Prognosen f%u00fcr die Fenster- und Au%u00dfent%u00fcrenmarktzahlen 2026 von J%u00f6rg Flasdieck von der Heinze Marktforschung GmbH vorgestellt. Gemeinsam mit der Heinze GmbH werden die Daten erhoben von den Branchenverb%u00e4nden Fenster + Fassade (VFF), Bundesverband Flachglas (BF), pro-K sowie Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). VFF-Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Frank Lange betont: %u201eDie Lage ist insgesamt nicht so negativ, wie vielfach bef%u00fcrchtet. Die Baubranche ist zuletzt zugleich von Zinsanstieg, steigenden Diesel- und Energiepreisen sowie weiteren Unsicherheiten getroffen, zugleich blieben die Preisentwicklungen bislang relativ %u00fcberschaubar. Voraussetzung f%u00fcr eine positive Marktentwicklung 2026 bleibt, dass sich die politischen und f%u00f6rderpolitischen Bedingungen nicht weiter verschlechtern.%u201cBF-Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Jochen Gr%u00f6negr%u00e4s erg%u00e4nzt: %u201eDie Glasindustrie wird derzeit nat%u00fcrlich %u2013 wie zuletzt nach dem %u00dcberfall Russlands auf die Ukraine 2022 %u2013 durch steigende Energiekosten getroffen. Aber Glas und Fenster werden ja gebraucht %u2013 es muss gebaut und es muss saniert werden!%u201cDie Entwicklungen im Au%u00dfent%u00fcrenmarkt sind vergleichbar. Und Stephan Schmidt, Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer des FVSB, hebt hervor: %u201eIm Bereich der Sicherheitstechnologie sehen wir weiter Wachstumschancen. Mit der richtigen politischen Flankierung kann dieser Bereich einen zus%u00e4tzlichen Beitrag zur Markterholung leisten.%u201c Eine angepasste Prognose f%u00fcr die Marktentwicklung in 2026 wird bei der n%u00e4chsten VFF-Fachtagung %u201eStatistik und Markt%u201c am 29. September 2026 pr%u00e4sentiert. Inklusive aller wesentlichen vor- und nachgelagerten Industriezweige arbeiten derzeit 300.000 Mitarbeiter in rund 58.000 Betrieben in der deutschen Fenster- und Fassadenbranche. Sie erwirtschaften pro Jahr insgesamt circa 38 Milliarden Euro. y40 Aktuell03| 26

