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montagebetrieb f%u00fcr die Werkstatt- und Montageplanung zust%u00e4ndig. Insbesondere bei der Sanierung ohne Architektenbeteiligung k%u00f6nnen erweiterte Planungsleistungen beim ausf%u00fchrenden Betrieb erforderlich werden. Hierbei ist einiges zu beachten, denn beim Fenstertausch in alten Geb%u00e4uden ver%u00e4ndern sich die Luftdichtheit des Fensters sowie die inneren Oberfl%u00e4chentemperaturen und damit auch das bauphysikalische %u201eGleichgewicht%u201c der Au%u00dfenwand. Bei alten Fenstern ist die Verglasung der w%u00e4rmetechnische Schwachpunkt, bei dem Tauwasser sichtbar anf%u00e4llt. Nach dem Fenstertausch wird aber die Leibung zum schw%u00e4chsten Punkt mit den niedrigsten Oberfl%u00e4chentemperaturen und %u201eunsichtbarem%u201c Tauwasserausfall, der sich in der Au%u00dfenwand unbemerkt ansammeln und zu gef%u00e4hrlichen Schimmelpilzbefall f%u00fchren kann. Deshalb ist bei Au%u00dfenw%u00e4nden (UAW > 1,0 W/(m%u00b2K)) eine Leibungsd%u00e4mmung als Minimall%u00f6sung erforderlich. Die Leibungsd%u00e4mmung kann innen oder au%u00dfen aufgebracht werden %u2013 aus bauphysikalischer Sicht ist die Au%u00dfend%u00e4mmung vorzuziehen.Die Planung des Mindestw%u00e4rmeschutzes sowie deren Nachweis ist eine Zusatzleistung, die der Betrieb abrechnen kann. Der Nachweis kann mittels W%u00e4rmebr%u00fcckenkatalogen oder durch die Berechnung des Temperaturfaktors fRsi erfolgen. An der ung%u00fcnstigsten Stelle des Bauk%u00f6rperanschlusses muss die Mindestanforderung fRsi %u2265 0,70 erf%u00fcllt sein. Dieser Nachweis kann einfach mit dem kostenlosen Online-Montageplaner des ift Rosenheim erfolgen.Typische Situationen bei der Fenstererneuerung im Geb%u00e4udebestandFoto: ift RosenheimFoto: ift RosenheimBenutzeroberfl%u00e4che des iftMontageplaners108 Forum01|26

