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                                    Reichweite des AuftragsbestandesWochen10,4Wochen10,7Wochen12,3 Wochen10,7Wochen13,3Wochen15,0Wochen11,8Wochen11,4 Wochen10,32018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026PROGNOSEBetriebsauslastung91,7 %88,1 %94,9 %96,7 %93,7%2020 2021 2022 2023 2024 2025 202695,5% 93,3 %PROGNOSEQuelle: metall-markt.net Quelle: metall-markt.netRecht %u00e4hnlich sieht es bei den Ums%u00e4tzen aus. Auch hier ging es bei rund einem Drittel im vergangenen Jahr bergab (30,2 Prozent). Dieser Wert liegt allerdings deutlich unter der Prognose f%u00fcr 2025. %u00dcber 40 Prozent der vor Jahresfrist Befragten hatten mit Einbu%u00dfen beim Umsatz gerechnet.Dieses %u201erote Drittel%u201c im Jahr 2025 hei%u00dft im Umkehrschluss: Zwei Drittel der Befragten erzielten mehr oder zumindest den gleichen Umsatz wie im Jahr davor, wobei erfreulicherweise mehr Betriebe ein Plus verzeichneten (43,4 Prozent) als Stagnation (26,4 Prozent). Mit einer Steigerung bei dieser Kennzahl hatten vor Jahresfrist nur 17,6 Prozent gerechnet.Die Aussicht f%u00fcr 2026 ist etwas verhaltener. Der Anteil der Betriebe, die %u201erot%u201c sehen, ist mit 35,2 Prozent h%u00f6her. Den prozentual gr%u00f6%u00dften Anteil (38,9 Prozent) macht die Prognose %u201egleichbleibende Ums%u00e4tze%u201c aus. Immerhin ein Viertel der Befragten setzt auf steigende Ums%u00e4tze (25,9 Prozent).Ein gewohntes Bild zeichnet sich bei der Frage nach der Mitarbeiterzahl ab, da das Gros der Metallbaubetriebe keine Ver%u00e4nderung bei dieser Kenngr%u00f6%u00dfe verzeichnete. 57,4 Prozent setzten auf die vorhandenen Kr%u00e4fte. Angesichts des Fachkr%u00e4ftemangels legt diese Zahl die Vermutung nahe, dass die Unternehmen nach wie vor ihre Besch%u00e4ftigten unbedingt halten wollen. 18,5 Prozent hatten im vergangenen Jahr mehr Namen auf der Lohnliste als zuvor. Knapp ein Viertel (24,1 Prozent) gab an, den Personalbestand verringert zu haben. Das sind mehr Unternehmen als erwartet. Im Konjunkturbarometer hatten 21,5 Prozent f%u00fcr das Jahr 2025 mit einem R%u00fcckgang der Belegschaft gerechnet.Im Jahr 2026 m%u00f6chten noch mehr Betriebe als im Vorjahr das Personal halten. 68,5 Prozent geben an, dass sie mit der gleichen Zahl der Mitarbeiter rechnen. 13,0 Prozent m%u00f6chten auf dem Arbeitsmarkt auf die Suche nach Fachkr%u00e4ften gehen. Als ein trotz der aktuell herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage positives Zeichen l%u00e4sst sich werten, dass %u201enur%u201c 18,5 Prozent planen, Namen von der Lohnliste zu streichen. Das sind weniger als 2025.Der Blick auf die Investitionen zeigt, dass in unserem Konjunkturbarometer nicht mit einer Abw%u00e4rtsspirale zu rechnen ist. Als wichtige Kennzahl sind sie nicht nur ausschlaggebend f%u00fcr die Kapazit%u00e4ten der Unternehmen, sondern spiegeln auch die Zuversicht Aktuell 1501| 26
                                
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