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Quelle: metall-markt.netErweiterungs-/RationalisierungsinvestitionenErweiterung Rationalisierung29,6 %22,2 %63,0 %70,4 %Mehrfachnennungen m%u00f6glich2025 2026 2025 2026PROGNOSE PROGNOSEEckdatenDas Konjunkturbarometer wirft auch heuer einen Blick auf die Hauptt%u00e4tigkeitsfelder der Metallbauer. Da hat traditionell die Bauschlosserei die Nase vorn. 63,0 Prozent der Befragten sind in diesem Bereich unterwegs. Gleichauf mit 44,4 Prozent folgen der Stahlbau und T%u00e4tigkeiten im Bereich T%u00fcr und Tor. Mit einem knappen Drittel der Befragten liegt dahinter der Aluminiumbau (29,6 Prozent). Jeweils rund ein Viertel nennen Fenster/Fassade (25,9 Prozent), Sonnenschutz (24,1 Prozent), Brandschutz (24,1 Prozent), Metallgestaltung und Wintergartenbau (24,1 Prozent) als weitere Hauptt%u00e4tigkeitsfelder. Im Durchschnitt arbeiten bei den befragten Metallbaubetrieben 50 Mitarbeitende. Die Unternehmen sind im Schnitt in einem Umkreis von 260 Kilometern t%u00e4tig. yBettina Kr%u00e4genow und Zukunftsperspektive der Unternehmer wider. Wie unsere Zeitreihe zeigt, gab es in den Vorjahren keinen eindeutigen Trend, sondern ein fast j%u00e4hrliches Auf und Ab. Das Jahr 2025 schwingt wieder nach oben aus, obwohl die Prognose f%u00fcr diesen Zeitraum f%u00fcr tr%u00fcbe Stimmung sorgte. Knapp 40.000 Euro wollten die Befragten durchschnittlich im vergangenen Jahr investieren. Die Umfrage ergibt, dass dann doch durchschnittlich 75.140 Euro in den Ausbau der Kapazit%u00e4ten oder in den Austausch vorhandener Maschinen, Anlagen und %u00c4hnlichem gesteckt wurden. Die Planung bewegt sich mit 74.640 Euro auf einem %u00e4hnlichen Niveau. Einmal mehr zeigt sich, dass vor allem Rationalisierungsinvestitionen geplant sind. Nachrangig wurden und werden dagegen Erweiterungsinvestitionen get%u00e4tigt.Das Konjunkturbarometer zeigt auch, wof%u00fcr die Metallbaubetriebe Geld ausgeben wollen. Zuerst das Herzst%u00fcck der meisten Betriebe, die Fertigung: Hier plant knapp die H%u00e4lfte der Befragten (48,1 Prozent), in die allgemeine Werkstattausr%u00fcstung zu investieren. Sie bleibt damit wie in den Vorjahren der Spitzenreiter. Auf Platz zwei beim Einkaufs-Ranking steht die Schwei%u00df-/Schneidetechnik (35,2 Prozent). Ihr folgt mit 29,6 Prozent die Digitalisierung, die im Vergleich zum Vorjahr noch einmal an Bedeutung gewonnen hat. Handwerkzeuge spielen nach wie vor eine gro%u00dfe Rolle (25,9 Prozent), gefolgt von Anschaffungen in den Bereichen Automatisierung (20,4 Prozent) sowie Profilbearbeitung und S%u00e4getechnik gleichauf mit 18,5 Prozent. Eine Einkaufsliste f%u00fcr den Bereich Blechbearbeitung schreiben 11,1 Prozent, und 9,3 Prozent tun dies f%u00fcr Biegetechnik.Auch im B%u00fcro sind Investitionen in die Digitalisierung weiter auf dem Vormarsch. 38,9 Prozent der Befragten wollen hier Geld in die Hand nehmen. Das sind fast f%u00fcnf Prozent mehr als im Vorjahr. Computer (40,7 Prozent) stehen ganz oben auf der Einkaufsliste. Die allgemeine Ausstattung (20,4 Prozent) und Softwareprodukte (25,9 Prozent) hat jeweils rund ein Viertel der Befragten ins Auge gefasst. 13,0 Prozent der Metallbaubetriebe m%u00f6chten ihr B%u00fcro mit CAD-Systemen ausstatten.Geld flie%u00dft auch ins Fuhrparkmanagement. Nach wie vor Spitzenreiter in der Zeitreihe unseres Konjunkturbarometers sind Transporter. 37,0 Prozent der befragten Betriebe planen im laufenden Jahr die Anschaffung dieser f%u00fcr einen reibungslosen Betrieb n%u00f6tigen Lastesel. Ein gutes Viertel (25,9 Prozent) will wegen eines neuen Pkw den Autoh%u00e4usern einen Besuch abstatten, und immerhin noch 5,6 Prozent m%u00f6chten in die Fahrzeuggattung Lkw investieren.Ein gewisser Trend l%u00e4sst sich auf dem Zeitstrahl der Betriebsauslastung erkennen %u2013 leider nicht zum Guten: Seit 2022 geht es Jahr f%u00fcr Jahr ein Treppchen runter %u2013 von beinahe Vollauslastung bis auf 91,7 Prozent im vergangenen Jahr. Mit diesem Wert hatten die Metallbaubetriebe auch gerechnet und im Durchschnitt trotz der leichten Talfahrt noch gut zu tun. Die Prognose bringt keine Trendwende. Ihr zufolge werden die Betriebe im laufenden Jahr zu 88,1 Prozent ausgelastet sein.Es %u00fcberrascht wenig, dass die Balkendiagramme bei der Reichweite des Auftragsbestandes ein %u00e4hnliches Bild liefern. Im vierten aufeinanderfolgenden Jahr zeigt der Trend abw%u00e4rts: von 15 Wochen im Jahr 2023 auf 11,4 Wochen im Jahr 2025 %u2013 was allerdings klar %u00fcber der Erwartung f%u00fcr diesen Zeitraum liegt. Damals gingen die Befragten von 9,7 Wochen Reichweite aus. F%u00fcr die Zukunft stellen sich die Befragten mit 10,3 Wochen auf einen noch k%u00fcrzeren Planungszeitraum als im Jahr 2025 ein. yAktuell 1701| 26

