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Sie es weiter: st%u00e4rker als Entscheidungsunterst%u00fctzung oder als zunehmend autonomes Steuerungssystem?Ruud Vullers: Wir sehen derzeit nur wenige Grenzen. Im Gegenteil: Durch den Einsatz von KI und durch unsere umfangreiche, strukturierte Datenbasis sind wir heute in einer sehr guten Position, diese Daten in konkrete Mehrwerte f%u00fcr unsere Kunden zu %u00fcbersetzen.Ein Beispiel ist die Unterst%u00fctzung bei der Materialauswahl. Viele Metallbauer wissen genau, welches Bauteil sie ben%u00f6tigen, aber nicht immer, welches Material f%u00fcr die jeweilige Anwendung technisch und wirtschaftlich am besten geeignet ist. Hier k%u00f6nnen datenbasierte Tools k%u00fcnftig noch st%u00e4rker unterst%u00fctzen.Unsere Entwicklung geht deshalb zunehmend in Richtung digitaler Dienstleistungen. Dazu z%u00e4hlen etwa Assistenzfunktionen in Sophia, beispielsweise ein Chatbot, der Kunden bei Fehlermeldungen unterst%u00fctzt oder sie durch bestimmte Prozessschritte f%u00fchrt. Ziel ist es, die Nutzung des Portals weiter zu vereinfachen und gleichzeitig mehr intelligente Unterst%u00fctzung anzubieten.Mit wachsender Digitalisierung w%u00e4chst die Datenbasis und damit auch die Systemkomplexit%u00e4t. Wie stellen Sie sicher, dass diese Komplexit%u00e4t nicht auf den Kunden %u201edurchschl%u00e4gt%u201c, sondern das Angebot weiterhin einfach und schnell bleibt?Ruud Vullers: Die Komplexit%u00e4t bleibt f%u00fcr den Kunden hinter den Kulissen verborgen. Wir versuchen, in unserem Portal so weit wie m%u00f6glich in der Sprache des Kunden zu kommunizieren und dies auf eine so einfache Weise, dass man nur wenig Einweisung ben%u00f6tigt, um das Portal nutzen zu k%u00f6nnen. Es ist wichtig, es einfach, %u00fcbersichtlich und benutzerfreundlich zu gestalten.Wenn Sie auf die n%u00e4chsten 24 Monate schauen: Was sind Ihre drei wichtigsten operativen Priorit%u00e4ten? Und woran werden Sie pers%u00f6nlich messen, ob 247TailorSteel auch in dieser Phase erfolgreich war?Ruud Vullers: Unsere wichtigste operative Priorit%u00e4t bleibt die p%u00fcnktliche und vollst%u00e4ndige Lieferung. Kunden erwarten von uns nicht nur kurze Lieferzeiten, sondern vor allem Verl%u00e4sslichkeit. Deshalb steht die Lieferperformance ganz oben auf unserer Agenda.Zweitens geht es darum, weiterhin ein wettbewerbsf%u00e4higes und qualitativ hochwertiges Produkt anzubieten. In einem Markt mit steigenden Kosten und hoher Dynamik m%u00fcssen wir sicherstellen, dass Qualit%u00e4t, Preis und Geschwindigkeit in einem %u00fcberzeugenden Verh%u00e4ltnis stehen.Drittens wollen wir unsere kurzen Lieferzeiten weiter absichern und ausbauen, ohne dabei Stabilit%u00e4t und Pr%u00e4zision zu gef%u00e4hrden. Wachstum darf nicht dazu f%u00fchren, dass Prozesse an Klarheit verlieren. Ob wir erfolgreich sind, messen wir %u00fcber ein umfassendes System von Leistungskennzahlen. Dieses Dashboard gibt uns Transparenz %u00fcber unsere operative Leistung und zeigt, wo wir gut sind und wo wir besser werden m%u00fcssen. Pers%u00f6nlich werde ich unseren Erfolg daran messen, ob es uns gelingt, f%u00fcr unsere Kunden auch in einer anspruchsvollen Marktphase zuverl%u00e4ssig, schnell und wettbewerbsf%u00e4hig zu bleiben.Herr Vullers, vielen Dank f%u00fcr Ihre Zeit, das Gespr%u00e4ch und die Einblicke in Ihre Arbeit. Automatisiert und digitalisiert: die Fertigung bei 247 Tailorsteel90 Unternehmen03| 26

