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Krise um den IranBelastungIm aktuellen Konjunkturblitzlicht zum Ende des ersten Quartals 2026 berichten neun von zehn nordrhein-westf%u00e4lischen Metallern von negativen Auswirkungen der Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten auf ihre Gesch%u00e4ftst%u00e4tigkeit. Dabei berichten nahezu 80 Prozent der Feinwerkmechaniker und mehr als die H%u00e4lfte der Metallbauer von Auftragsstornierungen oder einer messbaren Zur%u00fcckhaltung bei der Auftragsvergabe. Daneben d%u00e4mpfen die gestiegenen Energiekosten die Stimmung.Die eigene wirtschaftliche Lage wird von gut einem F%u00fcnftel der Metaller als mangelhaft oder schlechter eingesch%u00e4tzt, f%u00fcr vier von zehn metallhandwerklichen Betrieben ist sie zumindest befriedigend oder besser. Auffallend ist, dass inzwischen auch ein Viertel der Metallbauer die aktuelle wirtschaftliche Lage ihrer Betriebe als mangelhaft einsch%u00e4tzt. Nicht zuletzt der R%u00fcckgang des Auftragsbestandes bei sechs von zehn Metallhandwerkern hat zu dieser herausfordernden Lageeinsch%u00e4tzung beigetragen.Nach wie vor sind die Erwartungen an die kommenden Monate getr%u00fcbt. Lediglich 20,7 Prozent der Metallbauer und 7,7 Prozent der Feinwerkmechaniker rechnen mit einer nachhaltigen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Korrespondierend hierzu ist die Investitionsneigung mit 31 Prozent sehr niedrig.Bei den Herausforderungen hat der Auftragsmangel (64,29 Prozent) die B%u00fcrokratiekosten (54,76 Prozent) als zentralen Punkt abgel%u00f6st. Auch die Kosten f%u00fcr Vorprodukte liegen mit knapp 48 Prozent der Nennungen auf einem H%u00f6chstwert. F%u00fcr nicht einmal mehr jedes zweite Unternehmen (47,62 Prozent) stellt der nicht gedeckte Fachkr%u00e4ftebedarf eine Schwierigkeit dar.%u201eRund einen Monat nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittleren Osten zeigt sich auch das Metallhandwerk hiervon nachhaltig betroffen. Nicht nur die direkten Auswirkungen durch die deutlich gestiegenen Treibstoffkosten belasten die Unternehmen, gerade die wieder zunehmende Zur%u00fcckhaltung bei Investitionsentscheidungen belastet unsere Mitglieder%u201c, kommentiert Stephan Lohmann, Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer des Fachverbandes Metall NW, die aktuellen Ergebnisse. %u201eAuftragsstornierungen und ein weiteres Verschieben von Auftragserteilungen sind gerade f%u00fcr unsere Maschinen- und Anlagenbauer eine gro%u00dfe Herausforderung. Dass jetzt auch die zumeist am heimischen Markt operierenden Metallbauer zu knapp 60 Prozent den Auftragsmangel als zentrale Herausforderung kennzeichnen, tr%u00e4gt zum stark durchwachsenen Bild unserer Branche bei.%u201cDie aktuelle Diskussion innerhalb der Bundesregierung zum Thema der Begrenzung der Steigerungen bei den Benzin- und Dieselkosten l%u00e4sst auch f%u00fcr die kommenden notwendigen Reformen der Sozialversicherungen kaum Raum f%u00fcr Optimismus, f%u00fchrt Stephan Lohmann weiter aus: %u201eDas nordrhein-westf%u00e4lische Metallhandwerk erwartet jetzt konstruktives Handeln von der Bundesregierung und keine kleinlichen parteipolitischen Scharm%u00fctzel!%u201c yDie Lage im Nahen Osten beeinflusst die Auftragslagef%u00fcr Metaller in Nordrhein-WestfalenFoto: AdobeStockStephan Lohmann, Gesch%u00e4ftsf%u00fchrer Fachverband Metall NW Fachverband Metall Nordrhrein-Westfalen02| 26Netzwerk 133

